Wohin mit dem Verkehr der Moltkestraße?

AHLEN. Blick auf die nächste Kirmes, die sich für die Neugestaltung des Dr.-Paul-Rosenbaum-Platzes im Mai in der Innenstadt drehen soll: „Wie sieht es mit der Moltkestraße aus?“, horchte Frank Heidelmann (FWG) am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses für Ordnung, öffentliche Einrichtungen, Digitalisierung und Anregungen nach. Seines Wissens würden dort täglich 3500 Autos verkehren. Ob sich das dann alles auf den Ring verlagere?

Gabriele Hoffmann, Leiterin der Rechts- und Ordnungsabteilung, reagierte: „Wir sind gerade dabei, zu eruieren, was geht.“ Sie gehe immer noch davon aus, dass die Kirmes im Bereich Holzweg stattfinden werde. Ein Umleitungskonzept sei in Arbeit. Auch werde Kontakt mit den Anliegern aufgenommen. Für einige Betroffene werde sich die Situation stellen, dass sie einige Tage mit ihren Fahrzeugen wohl nicht wegkämen.

Von Heidelmann auf die Parkplatzsituation angesprochen, die ja gerade auch in der Presse ein großes Thema sei, gestand Hoffmann, dass sie zur Kirmes „schwierig“ sei. Die Stadt hoffe, auf das Angebot am Kerkmann-Platz zurückgreifen zu können. Diesbezüglich müssten noch Gespräche geführt werden. Der organisatorische Aufwand sei insgesamt ein enorm großer. „Wir werden nicht alles lösen können“, so Hoffmann.