SPD-Äußerungen sind unverschämt

Die CDU hat die 34-jährige Dolbergerin Katharina Romberg als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl präsentiert. Der SPD-Vorsitzende Sebastian Richter spricht ihr daraufhin öffentlich ab, das nötige Rüstzeug für diese Aufgabe zu besitzen. Ebenso unterstellt er ihr fehlenden politischen Gestaltungswillen und mangelndes Verständnis für die drängenden Herausforderungen Ahlens.

Ich kenne Frau Romberg noch nicht persönlich. Ich finde es aber gut, dass sie es sich zutraut, in diese Wahl zu gehen, um das Amt zu übernehmen. Wir brauchen doch junge Menschen, die sich in Ahlen engagieren und einbringen möchten.

Öffentlich und ohne sie zu kennen, Frau Romberg die Qualifikation für das Bürgermeisteramt abzusprechen, ist eine Unverschämtheit, die ich so in Ahlen noch nicht erlebt habe. Warum spricht die SPD ihr Visionen für die Zukunft, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, anstehende Herausforderungen entschlossen anzugehen, ab? Ist das der neue Stil der SPD in Ahlen?

Heinrich Artmann
Fraktionsvorsitzender See FWG Ahlen e.V.